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<p>Ein Schlafsack ist einer der wichtigsten Ausrüstungs-Gegenstände. Wer auf Lager einmal nachts friert wird schnell den Spaß an der Pfadfinderei verlieren. Daher gibt es hier die wichtigsten Informationen und Kenngrößen rund um Schlafsäcke, sowie Empfehlungen. </p>
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<h3>Temperatur</h3>
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<p>Bei Schlafsäcken gibt es drei Temperatur-Angaben um zu kennzeichnen für welche Außen-Temperaturen der Schlafsack geeignet ist. Diese werden nach "EN 13537 - Anforderungen an Schlafsäcke" (europaweit) wie folgt bestimmt:</p>
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<ul>
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<li>Kompfort-Temperatur: Diese Temeratur ist die Temperatur, bei der eine Dummy-Frau nicht friert</li>
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<li>Limit-Temperatur: Diese Temperatur ist die Temperatur, bei der ein Dummy-Mann nicht friert</li>
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<li>Extrem-Temperatur: Ab dieser Temperatur droht Unterkühlung bei Frauen</li>
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</ul>
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<p>Dabei ist zu beachten:</p>
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<ul>
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<li>Es handelt sich hier ausdrücklich um Dummy-Menschen ohne Bekleidung. Kinder (also nicht-dummies) frieren i.d.R. deutlich schneller als erwachsene Menschen</li>
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<li>Kälteempfinden generell ist subjektiv (aufgrund von Körpergröße, Gewicht, etc)</li>
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<li>Frauen frieren schneller als Männer</li>
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<li>In der Realtät spielen weitere Faktoren beim tatsächlichen Kälte-Empfinden eine Rolle, wie Ernährung (also ob man genährt oder hungrig schläft), welche Kleidung man zusätzlich trägt oder welche Form der Schlafsack hat</li>
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</ul>
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<p>Wir empfehlen einen Schlafsack mit einer Kompfort-Temperatur von<strong> 5°C oder kälter für "Standard-Lager"</strong> (also Frühjahr bis Herbst). Die Kompfort-Temperatur ist mit Abstand die wichtigste Kenngröße; die Limit-und Extremtemperatur dagegen ist nicht so entscheidend.</p>
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<h2>Form</h2>
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<p>Auch die Form und Größe des Schlafsacks spielt bei der Isolation eine entscheidende Rolle. Ist der Schlafsack zu groß, muss mehr Luft erwärmt werden, die Isolation ist also begrenzt. Wir empfehlen eine Mumienform, da diese optimaler am Körper anliegt als eine Deckenform oder rechteckige Form.</p>
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<h2>Material</h2>
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<p>Grundsätzlich gibt es Daune-und Kunstfaserschlafsäcke. Wir empfehlen Kunstfaser, da sie nicht so feuchtigkeitsempfindlich ist wie Daune, schneller trocknet und außerdem billiger ist. Daune ist lediglich bei sehr sehr geringen Temperaturen jenseits der -10°C zu empfehlen.</p>
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<h2><span style="background-color: transparent;">Sonstiges</span></h2>
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<p><span style="background-color: transparent;">Schlafsack niemals in den Beutel rollen, sondern immer stopfen. Sonst geht die Isolierung flöten!</span></p>
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<p>Nehme dein Kind zum Schlafsack-Kauf mit und probiere diesen vor Ort aus. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann auch bei größeren Shops (z.B. Globetrotter) sogenannte Kältekammern nutzen, in denen man beliebige Außentemperaturen simulieren kann.</p>
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